Balken01a


 ”Autumn to Ashes” 02
 

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Erst einige Stunden später rührte sich Patrick wieder und seufzte leise ... ihm war wohlig warm und er fühlte sich geborgen, auch wenn sein Körper noch immer ein wenig schmerzte. Aber es war inzwischen mehr wie bei einem besonders starken Muskelkater, eher ein Unwohlsein und eine völlige Erschöpfung. Ohne daß er seine Augen öffnete, glitt er wieder ein wenig in den Schlaf zurück, auch wenn es nurmehr ein Dämmerungszustand war.

Durch diese leisen Laute und Bewegungen erwachte Magnusz und nickte, als er sah, daß Patrick nun leichter schlief, fast schon dämmerte und sich dabei enger an ihn kuschelte. Der Junge hatte sich schon jetzt etwas gemausert und seine natürliche Schönheit war durch das Erwachen gestärkt worden. Die Zeit jetzt nutzte der Ältere um nachzudenken, es hatte ihn so sehr zu dem Schweizer hingezogen, daß er nicht einmal wusste warum, aber vielleicht waren sie für einander bestimmt. Das würde sich aber erst später zeigen. ##Wach auf, mein Schöner, du solltest noch ein wenig von mir trinken.## Wieder wehten seine Gedanken ganz leise zu dem Jüngeren, er wusste, wie schmerzhaft laute Gedanken waren, wenn man gerade erwacht war und sie noch nicht kontrollieren konnte.

Erst, als er ein weiteres Mal die raue Stimme in seinem Kopf hören konnte, wachte Patrick richtig auf – und noch im gleichen Moment erschrak er bis ins Mark, fuhr auf und verhedderte sich in der Bettdecke, fiel nach hinten und landete mit einem leisen Schmerzensschrei auf dem Fußboden. Der junge Vampir blickte entsetzt auf den Mann, der ihn in der Geisterbahn geküßt hatte – und merkte noch im gleichen Moment, daß sie Beide nackt waren. Hastig versuchte Patrick sich zu bedecken, doch dabei verhedderte er sich noch mehr und gab schließlich mit vor Angst geweiteten Augen auf und hoffte, daß der Mann ihn nicht umbrachte.

Der grinste aber nur leicht amüsiert und betrachtete sich das Bild vor sich. "Keine Angst, ich hab dich schon nicht vergewaltigt und ich will dich auch nicht umbringen." erklärte Magnusz leise und schob die Bettdecke vom Bett, so daß Patrick sich, wenn er wollte, richtig bedecken konnte.

Genau das tat der auch, raffte die Decke über sich und blickte noch immer verängstigt auf den Mann, der nun völlig nackt auf seinem Bett lag. "Moment ... was ... was tust du hier ?! Wie kommst du in meine Wohnung ? Und was ist passiert, ich ... verdammt ..." Der junge Vampir konnte sich nicht mehr beherrschen, er fing an zu schluchzen und zog die Beine an, klammerte die Arme darum und vergrub den Kopf darauf, um leise zu weinen. Dies war alles so unwirklich – Gestern, als er ins Bett ging, war noch alles normal gewesen und jetzt schmerzte ihn sein ganzer Körper, er war im Bett mit einem völlig Fremden gelegen und dazu roch, sah und hörte er so gut, daß es schmerzte.

"Jetzt reiss dich mal ein Bisschen zusammen, Hm ?" Magnusz konnte nicht wirklich gut mit Gefühlen umgehen, aber er versuchte es und kam vom Bett, um sich neben Patrick zu knien. "Ich will dir doch nichts tun, ich will dir nur helfen. Du bist kein Mensch mehr, du musst lernen, deine Sinne zu kontrollieren, dann wird alles leiser." Während er wisperte, drangen seine Gedanken in den Geist des Jüngeren und er zeigte ihm so sanft wie möglich, wie er es anstellen musste.

Anfangs zitterte der junge Vampir noch mehr, als der Größere zu ihm kam ... doch irgendwie fühlte er, daß dieser Fremde ihm nichts Böses wollte, auch wenn dessen Worte ihn noch mehr aufwühlten. Dann hörte er jedoch die Gedanken in sich und die Weisungen, schluchzte noch einmal auf und versuchte, sie zu befolgen. Nur langsam wurden die Reize weniger und erreichten schließlich ein erträgliches Maß ... und ebenso langsam hob Patrick den Kopf, blickte diesen Fremden an und schluckte, ehe er ihn leise fragte. "Wieso tust du das ? Wer bist du ? Und ... was ... bin ich ? Bitte ..."

"Komm erstmal wieder aufs Bett." Mit den leisen Worten hob Magnusz den Kleineren hoch und setzte sich mit ihm auf das Bett. Er hielt ihn weiterhin an sich und wisperte leise. "Du bist ein Vampir. In der letzten Nacht erwachte dein Blut und dein Körper veränderte sich. Ich weiß, es klingt etwas seltsam, aber es ist so." Bei seinen Worten hob er die Hand und bot jetzt sein Handgelenk an. "Beiss zu, trink ein wenig."

Erneut ein wenig zitternd, schluckte Patrick schwer ... was dieser Mann ihm erzählte, konnte glatt einem Fernsehfilm entsprungen sein, doch er spürte, daß er sich verändert hatte und als der Fremde seine Hand hob, konnte er den Herzschlag schon fast fühlen. Und er fühlte noch etwas: Seine Eckzähne wuchsen und so nahm er mit bebenden Händen den Arm und biß äußerst zögernd in die Pulsadern. Doch nichts hatte ihn darauf vorbereitet, daß das Blut so süß schmeckte ... daß es ihn zum Schauern brachte und auch dazu, tiefer zu beißen, damit er noch mehr bekam.

Das Zögern fand Margnusz wirklich niedlich und er ließ Patrick ein wenig trinken, bevor er seine Hand wegzog und dem berauschten Jungvampir einfach das Blut von den Lippen küsste. Er überfiel den jungen Mann einfach, aber das glänzend rote Blut an dessen Lippen war zu verlockend gewesen. Seine Hand legte sich beim Küssen in den Nacken des Jüngeren und er kraulte dort zärtlich, wohlwissend, daß viele Vampire das mochten und weich wurden.

Und wie erwartet, wurde auch Patrick weich und schmolz fast unter dem so erfahrenen Kuß dahin. Er war satt und so zufrieden wie schon lange nicht mehr und fühlte, daß der Große ihm nichts Böses wollte, auch wenn er nicht wußte, wie er das fühlen konnte. Und auch dieser Kuß ... es fühlte sich herrlich an und als der Andere die Lippen wieder löste, senkte der junge Vampir verlegen und hochrot werdend den Blick, leckte sich über die Lippen und stutzte, als er die noch immer langen Eckzähne fühlte.

Etwas, das Magnusz mit einem Lächeln beobachtete. "Ist ungewohnt, aber keine Sorge, du verletzt dich nicht, dein Körper achtet von alleine darauf ... ach ja, ich heiße Magnusz." Er stellte sich endlich mal vor, das war schon ein wenig überfällig. "Wenn du Fragen hast, dann frag mich ruhig alles."

"Magnusz ?" Patrick ließ den Namen ein wenig auf sich wirken – es war scheinbar ein Name aus dem Osten, denn das 'sch' am Ende wurde sehr, sehr weich ausgesprochen. Der junge Vampir hatte so viele Fragen, die ihm auf der Zunge brannten – doch die Erste, die er stellte, ließ ihn wieder tief erröten. "Wieso hast du mich geküßt, Magnusz ? Und woher kommst du ? Wieso bist du bei mir und ... wieso bin ich so ? Und woher weißt du das alles, Magnusz ?" Die Röte auf den Zügen des Jüngeren vertiefte sich noch, als er wieder verstummte ... all die Fragen waren ihm einfach so rausgerutscht und er hatte Furcht, den Größeren damit verärgert zu haben.

Der lachte aber nur leise und ließ sich in dem gemütlichen Bett nach hinten fallen. "Weil ich Lust hatte. Ich komme aus Rumänien, habe aber ein wenig Zeit in Deutschland verbracht ... geschäftlich. Ich bin bei dir, weil ich dich gefühlt habe und irgendwie hast du mich angezogen. Du bist so, weil du so geboren bist, fast alle Vampire werden als Menschen geboren und das unsterbliche Blut erwacht in der Nacht zum achtzehnten Geburtstag. Und zu guter Letzt ... ich weiß das alles, weil ich auch ein Vampir bin und in sechs Jahren werde ich zweihundert Jahre alt."

"Hundertvierundneunzig ?" Das war etwas, das Patrick verblüffte und man sah ihm das auch an, als er sich ein wenig näherneigte und die Hand hob, um den Größeren sacht an der Brust zu berühren. "Ich weiß nichts über meine Eltern ... ich bin Waise. Wie hast du mich fühlen können ? Und ... kannst du mir mehr erzählen ? Ich weiß nichts ... und du scheinst sehr erfahren zu sein." Es verblüffte ihn ein wenig, wie gut es sich anfühlte, den Schwarzhaarigen zu berühren und das sorgte ein weiteres Mal dafür, daß er errötete. Das war das erste Mal, daß er Jemanden so berührte – noch nie zuvor hatte er einen nackten Mann in seinem Bett gehabt und nochdazu einen, der so sichtbar schamlos seine Nacktheit zeigte.

Seine Scham hatte Magnusz auch schon seit Ewigkeiten abgelegt und er lächelte nur sacht. "Die meisten männlichen Vampire sind Waisen. Weibliche geben sie oft weg, es sind Zicken. Und ich bin ein Vampir, daher habe ich dich fühlen können. Einige verschleiern sich und dann ist es schwierig, aber mein Instinkt ist ziemlich ausgeprägt, daher weiß ich oft, wenn ein Vampir in der Nähe ist. Daß ich dich fühlte, war eher Zufall ... was meine Erfahrung angeht, ich hatte das Glück, daß mich meine Mutter aufzog, so wusste ich gleich, was ich war." Daß sie ihn nur wie Dreck behandelt hatte, unterschlug er vorerst.

"Wie ... wie ist das, wenn man eine Mutter hat ? Und gibt es viele wie uns ?" Die Ruhe des Älteren sorgte auch dafür, daß Patrick sich langsam beruhigte und so legte er sich nach einigem Zögern wieder neben ihn, auch wenn er noch immer ein wenig in die dünne Decke eingewickelt war. All das war so unwirklich ... doch etwas lenkte ihn von seinen Grübeleien ab: Er blickte auf das Handgelenk, in das er zuvor gebissen hatte und atmete erstaunt ein, als er sah, daß es verheilt war. Ungläubig streckte er die Rechte aus und berührte die unversehrten Pulsadern, streichelte darüber und schluckte, da er den starken Herzschlag unter seinen Fingerspitzen fühlen konnte.

Magnusz verzog das Gesicht, als Patrick nach seiner Mutter fragte und wisperte ein leises und doch gut hörbares "Für mich war es die Hölle, aber sie hat mich stark gemacht." Dann hob er er seine Hand und lächelte. "Wir können unsere Wunden rasch heilen und auch bei Menschen Wunden heilen, wenn wir darüberlecken. Aber denk nicht, wir sind unsterblich, auch wir können sterben, wenn man uns angreift. Leben wir in Ruhe, können wir ewig leben. Und Nein, es gibt nicht sehr viele von uns. Nur an die Hundert, wenn es hochkommt." Daß Pat sich langsam entspannte, freute ihn sehr und er gab ihm ja auch keinen Grund, daß er ihm nicht vertraute.

"Verzeih ... ich wollte dir nicht wehtun." Der junge Vampir merkte sehr wohl, daß Magnusz keine guten Erinnerungen an seine Mutter hatte und senkte kurz den Blick, ehe er zögerte, ein wenig näherkam und in die schwarzen Augen des Anderen blickte. "Bitte sei mir nicht sauer, ich wollte dich nicht an was Schlechtes erinnern. Ich danke dir, daß du mir geholfen hast, Magnusz ... ich bin Patrick, Sorry, ich hab mich noch nicht vorgestellt. Es ist alles noch so neu für mich, weißt du ? Kannst du mir helfen ? Du weißt so viel und ich so wenig ..."

"Mach dir keine Gedanken wegen meiner Mutter ... ich bin schon lange drüber weg." Magnusz streichelte dem Jüngeren über die Wange und lächelte kurz. "Und ich habe dir schon geholfen und werde dir auch weiterhin helfen. Ich habe dich letzte Nacht hier weggebracht, du hättest hier ein Blutbad anrichten können, aber du bist recht schwach, du hast nur wenig getrunken und bist dann weggesackt. Die Menschen hätten dich in dem Moment töten können ... aber egal, du bist erwacht und ich mache dich stark." Er wollte ihn immer mehr haben und er würde den Teufel tun und diesen hübschen, jungen Mann einfach verlassen. "Es gibt noch Einiges zu lernen ... Jagen, Fliegen, das Beherschen deiner Kräfte."

Bei dem Streicheln schloß Patrick seine Augen ... er konnte sich nicht zurückhalten und schmiegte sich in die Hand des Anderen, entspannte sich noch mehr und kam noch ein wenig näher. Es tat so gut, daß dieser ältere Vampir bei ihm bleiben wollte – es gab Patrick das Gefühl, beschützt zu werden und so blickte er wieder zu ihm auf und fragte leise. "Was für Kräfte ? Und ... wie kann ich getötet werden ? Und wieso bist du so lieb zu mir, du kennst mich doch gar nicht ..." Gerade das Letzte gab ihm ein Rätsel auf, denn Magnusz war die ganze Zeit zärtlich und berührte ihn.

Und diese Frage beantworte Magnusz zuerst. "Weil ich glaube, daß wir für Einander bestimmt sind. So etwas kommt bei Vampiren vor und ich glaube, deswegen bin ich dir gefolgt und deswegen will ich dich beschützen, will, daß du mein bist." Letzteres klang ein wenig besitzergreifend und er zog Patrick nun auch enger an sich heran. "Sterben können wir durch Verletzungen. Die Sonne tut uns nichts und auch nicht der ganze andere Humbug aus den Geschichten. Ein Stich ins Herz, enthaupten oder eine Wunde, die so schwer ist, daß wir sie nicht schnell genug heilen können, das kann uns töten." Er erklärte nun leise und kam dann zu den Kräften. "Unsere Kräfte fallen unterschiedlich aus. Man kann Dinge bewegen, Tiere rufen, Menschen beeinflussen und wir können fliegen. Wir haben schwarze Federschwingen, die uns tragen."

"Flügel ? Richtige Flügel ? Und ... meinst du das ernst ? Daß du mich willst ? Ich ... ich bin ... ich hatte noch nie Jemand, ich war immer zu schüchtern dafür und zu unscheinbar." Er konnte es noch immer nicht glauben, daß dieser große Schwarzhaarige ihn haben wollte - auch wenn er jetzt wieder so nahe an ihm lag, daß er dessen Wärme durch die dünne Bettdecke fühlen konnte. Zwar nagten in ihm viele Fragen, die gestellt werden wollten, doch das hier war wichtiger, auch wenn es ihn völlig verwirrte.

"Ja, richtige Flügel und ja, ich will dich haben." raunte der Schwarzhaarige, dann zog er die dünne Decke weg und rollte sich über den Kleineren, um ihn so unter sich zu bringen. Kaum war das passiert, brachen seine kohleschwarzen Schwingen aus seinem Rücken hervor und legten sich leicht an, damit er mit ihnen nichts in dem kleinen Zimmer umstieß. "Du hast auch solche Schwingen. Heute Nacht zeige ich dir, wie man damit fliegen kann."

Völlig überrascht, blickte Patrick auf den größeren und stärkeren Mann, der nun über ihm lag und ihn beobachtete. Erneut errötend, senkte der Jüngere kurz den Blick, doch dann sah er wieder auf und berührte ehrfürchtig die pechschwarzen, weichen Federn der Schwingen. "Sie sind wunderschön, Magnusz ... so weich und warm. Ich mag das ..." Ein völlig anderes Gefühl war der harte, muskulöse Körper, der halb auf ihm lag und mehr als nur deutlich spürbar war.

Bei den großen Augen, die Patrick machte, lachte Magnusz leise, neigte sich dann etwas herab und hauchte dem Kleineren einen Kuss auf die Lippen. "Du bist noch unbefleckt, nicht wahr ?" raunte er nach dem Kuss und blieb mit seinem Gesicht ganz dicht vor dem des Jüngeren."Dein Körper reagiert." fügte er leise an, denn er roch die sanften Pheromone.

Dies brachte den Jüngeren noch mehr zum Erröten und er schlug den Blick nieder, da Magnusz völlig ins Schwarze getroffen hatte. Also nickte er nur und zögerte ... doch dann sah er wieder auf und lächelte scheu, denn der Kuß war zwar noch immer neu, doch sehr schön gewesen. "Du ... du küßt gut, Magnusz ... ich weiß zwar nicht, wie Küsse sind, aber deine sind schön ...."

"Wie wäre es, wenn wir klein anfangen, Hm ?" Magnusz wisperte wieder nur, biss sich in seine Zunge und küsste Patrick erneut. Nur schob er diesmal seine blutige Zunge zwischen dessen Lippen hindurch und drang in das Reich des Jüngeren ein. Seine Schwingen ließ er nun wieder verschwinden, so hatte er mehr Bewegungsfreiheit.

Dies war so unerwartet – doch es war herrlich und der Jüngere öffnete seine Lippen und nippte an dem süßen Blut, stöhnte leise auf und legte langsam und mehr als nur unsicher seine Arme um den Nacken und Oberkörper Magnusz und öffnete ihm unbewußt seine Beine, so daß er dazwischenkommen konnte. Dies alles war noch so neu ... doch Patrick fühlte, wie er darauf ansprach, gerade durch das süße Blut erwachte seine Sehnsucht und er wußte nicht genau, wie er darauf reagieren sollte.

##Vertraue auf deinen Körper, er sagt dir, was zu tun ist.## Der Ältere fühlt die Unsicherheit und löste den Kuss langsam. "Dein Instinkt sagt dir, was zu tun ist, es ist eines der Dinge, auf die sich ein Vampir verlassen kann. Er sagt dir, wenn Gefahr droht oder wenn etwas Okay ist." Daß Magnusz nun zwischen den schlanken Schenkeln lag, war der Beweis und er fühlte auch schon die leichte Erregung den Jüngeren an sich.

Ein wenig schwerer atmend, nickte Patrick einfach nur und blickte in die noch dunkler gewordenen Augen des Älteren. "Wenn ... wenn ich auf meinen Körper höre, dann ... ich ... du fühlst dich so gut an, Magnusz." Es fiel Patrick unendlich schwer, dies zuzugeben, doch er fühlte, daß sein Körper durch die Wandlung verändert war und er fühlte eine Sehnsucht in sich, die sich auf den Mann richtete, der über ihm lag.

"Du brauchst dich für nichts zu schämen. Dein Körper ist wunderschön." raunte der Ältere und küsste den Kleineren noch ein weiteres Mal, bevor er von dem Kuß abließ und rau schnurrend mit den Lippen über die Kinnlinie koste und langsam auch den Hals in Beschlag nahm. Er fühlte den aufgeregten Puls der Schlagader und konnte nicht widerstehen. Er ritzte leicht die Haut und leckte über den kleinen Kartzer. Er wollte ihn kosten und stöhnte leise, als das süße und noch junge Blut seine Zunge netzte.

Ein Stöhnen, das seinen leisen Widerhall in der Kehle Patricks fand, als dieser die Augen schloß und sich leicht aufbäumte. Niemals hätte er gedacht, daß ihn so etwas erregen könnte, doch er fühlte instinktiv, daß dies zu den Zärtlichkeiten seiner eigentlichen Rasse gehörte und es erregte ihn, ließ seinen schlankeren Körper erschauern und den Griff seiner Arme ein klein wenig verstärken. "Das ... ich ... bitte mehr ..." Der junge Vampir bemerkte gar nicht, daß er leise stammelte und den Kopf etwas zur Seite drehte, damit Magnusz noch ein wenig mehr Platz fand – er fühlte nur die Lippen an seinem Hals und die scharfen, langen Zähne des Größeren, fühlte, wie dieser sein Blut aufleckte und erschauerte dabei erneut.

Und diese Zähne gruben sich jetzt etwas tiefer in den schlanken Hals und Magnusz trank einen tiefen Zug des köstlichen Rots. Seine Hand glitt langsam tiefer und berührte die langsam härter werdene Erregung Patricks und fing an, sie sanft zu streicheln. Der junge Vampir war sein und das zeigte er auch mehr als deutlich.

"Oh ... oh Gott ..." Patrick konnte dem Drang nicht mehr widerstehen und drehte leicht den Kopf, so daß die Fänge des Älteren noch ein wenig tiefer in sein Fleisch glitten ... die Reizflut, die ihn daraufhin überschwemmte, war jedoch mehr, als er erwartet hatte und Patrick erschauerte fühlbar, während seine Männlichkeit weiter anschwoll und sich förmlich in die sie streichelnde Hand drängte. Leise aufschluchzend, klammerte sich der junge Vampir regelrecht an den Stärkeren und wimmerte bittend, er wußte nicht, was er tun sollte und bebte in seiner sich Bahn brechen wollenden, ihm unbekannten Lust.

Magnusz lächelte kurz, dann biss er noch fester zu und hielt den Biss einfach eine Weile an. Das Blut trank er langsam, er wollte Patrick nicht unnötig schwächen und nacher würde er ihm das Blut auch zurückgeben und ihn so auch noch weiter stärken. Seine Hand arbeitete weiter und der Griff wurde hin und wieder etwas fester. Er selber hielt seine Lust in Zaum - würde er ihr die Zügel überlassen, verletzte er Patrick womöglich und das wollte er nicht.

Der wußte jedoch nicht mehr, was er tun sollte ... er klammerte sich an den Größeren und wimmerte immer wieder leise, wenn Magnusz fester zugriff, während er diesen so herrlichen Biß bis ins Innerste genoß. Doch er war noch jung – und durch die Wandlung forderte sein Körper, was ihm der Ältere nun gab und so dauerte es nicht lange, bis Patrick leise aufschrie und sich aufbäumte, in die Hand Magnusz verströmte und erschöpft auf dem Bett zusammenbrach.

Der ließ nur langsam ab, stützte sich mit den freien Arm neben dem Kleineren ab und leckte sich schnurrend dessen Samen von der Hand. Als er damit fertig war, neigte er sich wieder herab und küsste die weichen Lippen ein weiteres Mal. "Hat es dir gefallen, mein schöner Jüngling ?"

Noch immer schwer atmend, genoß Patrick den sanften Kuß und erwiderte ihn scheu, ehe er sacht nickte und mit seiner Hand zögerlich durch die schweren, schwarzen Haare des Älteren koste. "Ja ... sogar sehr ... aber ... aber du bist noch nicht gekommen ? Ich kann es fühlen ..." Er fühlte es nur zu deutlich und er ahnte, daß dies eine der Fähigkeiten war, die Vampire besaßen.

"Ich hätte dich genommen, ich wollte dich nicht verletzen." murmelte der Ältere und legte sich nun neben Patrick. "Wenn ich richtig erregt bin, kann ich mich nicht bremsen und dann bin ich kein wirklich sanfter Liebhaber." gestand er und blickte zu Patrick. "Trink noch ein wenig von mir, du brauchst es und du musst heute Nacht das erste Mal jagen."

Langsam drehte sich der Jüngere zu ihm und kam näher, berührte ihn sanft und küßte ihn wieder zärtlich. "Aber ... gibt es denn keine andere Möglichkeit ? Bitte erkläre es mir, ich weiß doch nichts darüber. Und hast du nicht gesagt, daß unsere Wunden heilen ?" Patrick wußte, daß die Frage ein wenig naiv war, doch er wollte es wissen ... seine Neugier war erwacht, auch wenn sein Wesen nicht so fordernd war wie das des Älteren. Und er fühlte nur zu gut, daß in Magnusz Körper noch immer die Lust wallte, die er zuvor hatte fühlen können.

"Sicher gibt es andere Möglichkeiten. Und sicher heilen unsere Wunden, aber willst du dich wirklich verletzen lassen, nur weil deine Wunden heilen?" Es war wirklich ziemlich naiv von Patrick, aber scheinbar wollte er ihm wirklich Erleichterung verschaffen. "Wir können uns gegenseitig streicheln und ich lege mein Feuer in die Küsse." So konnte er sich beherschen und er hatte ja auch genug Willen, um sich mal beherschen zu können.

Der Jüngere nickte nur und errötete wieder ... all das war noch so neu, doch es war schön und sprach etwas in ihm an, das bisher geschlummerte hatte. Langsam kam er noch ein wenig näher und atmete tief ein, als er nun mit seinem Körper den Magnusz berührte und auch dessen harte Erregung an sich fühlen konnte. Nur zögerlich streichelte Patrick über den Bauch des Stärkeren und fühlte dessen Muskeln, bis er das Schamhaar erreichte und gleich danach die samtene Härte, die so herrlich erregend in seinen Fingern pochte. "Ja ... ich ... ich mag deine Küsse, Magnusz. Bitte ?" Der junge Vampir wußte nicht, wie ihm geschah ... doch er fühlte, daß er selbst wieder erregt wurde und senkte beschämt den Blick, da er einfach nicht wußte, wie er damit umgehen sollte.

##Höre auf deinen Körper, vergiss deine Scham.## Die Gedanken des Älteren wehten sanft zu Patrick und seine bis eben noch unterdrückte Lust schwang leise mit. Dann zog er ihn am Nacken zu sich, küsste ihn und drehte sich seitlich, so konnten sie Beide sich berühren und küssen. Und Magnusz berührte, seine Hand streichelte über den schlanken Körper und zog ihn noch ein klein wenig dichter an sich heran.

Patrick vermochte nur zu nicken, doch dann verlor er sich in dem Kuß und dem Gefühl, das dessen Körper in ihm erwachen ließ. Er fühlte das Feuer in dem Größeren und auch, wie dieser sich zurückhielt ... doch Patrick wollte ihm ebenso Freude bereiten, wie dieser es bei ihm getan hatte, und so streichelte er über dessen Körper, berührte die pochende Männlichkeit des Älteren und wimmerte ein weiteres Mal leise und bittend, als er die Finger Magnusz an seiner wiedererwachten Erregung fühlen konnte.

Diesmal waren sie deutlich fordernder, Magnusz knurrte weich in dem Kuss und packte kurz etwas fester zu. Als Patrick daduch aufkechte und den Kopf nach hinten legte, biss er dem Jüngeren in die Kehle und raubte ihm so wieder einen kleinen Schluck seines Blutes.

Als Patrick den Biß fühlte, entkam ihm ein leiser Schrei – doch es war ein Schrei der Lust und er erschauerte tief, drängte seine Hüften nach vorne und so seine Männlichkeit in die ihn umfassende Hand, während er selbst die Finger in die Muskeln Magnusz grub. Ein jedes Mal, wenn der Ältere ihn biß, fühlte Patrick sich mehr zu ihm hingezogen und sein Körper brannte vor Lust ... er wollte etwas und leise, bittende Laute entkamen seinen Lippen, auch wenn er nicht wußte, um was er Magnusz bat.

##Du kannst mich auch beißen, nur zu.## Margnusz ahnte, wonach es Patrick verlangte, er löste seinen Biss am Hals und vergub seine Fänge in der Schulter des Jüngeren. So konnte auch der beissen und hatte Platz. Auch das Erregen verstärkte sich deutlich fühlbar, die Hand des Schwarzhaarigen umschloss die Erregung und rieb auf und ab. Seine Eigene Erregung wuchs weiter, ebenso seine Lust, doch die wurde durch das Beißen gut in Zaum gehalten. ##Komm, beiß zu.##

Schwer atmend, zögerte der Jüngere noch, doch dann drehte er den Kopf zu dem verlockenden Pochen und biß nun seinerseits zu. Noch im gleichen Moment, in dem er das nun noch süßere Blut Magnusz schmeckte, stöhnte er leise auf und umschloß nun ebenso die Erregung des Anderen mit seiner Hand, schmiegte sich näher und versuchte, mit seinem Körper so nah wie möglich an den Magnusz zu kommen. Patrick brannte vor Lust, er hatte so etwas noch nie erlebt – es war noch intensiver als zuvor und der junge Vampir wimmerte wieder leise, da er noch mehr wollte.

Als sich ihre Körpermitten aneinanderpressten, löste Magnusz die Hand von der Erregung des Jüngeren und glitt damit über dessen Hüfte nach hinten, um durch die Pofalte zu streicheln. Er reizte ihn weiter, biss nochmal nach und schließlich streichelte sein Finger über den festen Muskelring des Afters. Er fühlte, wie sich der Körper des Jüngeren ein wenig anspannte und wiederholte es nochmal. Er wollte erst kommen, wenn Patrick gekommen war.

Der preßte sich inzwischen an den Größeren und löste den Biß, um schwer keuchend den Kopf an dessen Halsbeuge zu vergraben. Er hatte schon davon gehört, wie Männer sich miteinander vergnügten, doch Nichts hatte ihn darauf vorbereitet, daß alleine schon die Berührung an seinem After Wellen reinster Lust durch ihn jagen würde. Wie wäre es wohl, wenn er mehr davon spüren konnte ? Wie von selbst formten die Lippen Patricks ein sehnsüchtiges "Mehr ...", während er seinen Hintern an die ihn streichelnden Finger drängte, so daß sie einen Moment lang in seinen Muskelring tauchten und ein tiefes Stöhnen aus der Kehle des jungen Vampirs lockten.

"Böser Junge." wisperte Magnusz neckend und ließ seinen Finger dann richtig in den so willigen Leib dringen. Er lächelte kurz, als er fühlte, wie Patrick sich anspannte und bewegte seinen Finger ein klein wenig hin und her und rein und raus. Dieser Junge wollte scheinbar verdorben werden und es war dem Schwarzhaarigen ein wirkliches Vergnügen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen.

Immer schwerer atmend, wußte Patrick nicht, was er tun sollte und klammerte sich an den Größeren, drängte sich an ihn und wieder zurück an den Finger, der in ihm war und sich so wundervoll anfühlte. Irgendwie war dies noch nicht das, wonach es ihn velangte, doch es fühlte sich herrlich an und der junge Vampir schrie leise vor Erregung auf, als Magnusz etwas in ihm streifte, das ihn am ganzen Leib erschauern ließ. Erneut leise und bittend wimmernd, küßte und knabberte Patrick über die Schlagader des Größeren und schluchzte leise, als seine bis zum Bersten harte Männlichkeit die ebenso harte Magnusz streifte ... doch es war nicht genug und so drängte er sich wieder auf den Finger, er brauchte es und schluchzte erneut, als dieses herrliche Gefühl von zuvor ausblieb.

Magnusz wusste, was es war und grinste innerlich. Dieses Spielchen war ziemlich erregend und er bewegte seinen Finger weiterhin hin und her, ließ Patrick warten und stieß dann wieder so tief in ihn, daß er die Prostata streifte. Er lauschte nur zu gern dessem lustvollen Aufschrei, fühlte, wie er sich um seinen Finger herum verangte und dann fühlte er den Samen des jungen Vampirs an sich. Dies war der Moment, wo er sich selber ebenso gehen ließ, leise aufknurrte und sich dann an Patrick verströmte.

Leise schluchzend, fühlte Patrick die Schauer seines Kommens und klammerte sich noch immer an den Größeren ... als er jedoch fühlte, wie auch dieser sich seiner Lust ergab und seinen heißen Samen an den Bauch des jungen Vampirs verströmte, konnte dieser sich nicht mehr zurückhalten und fing an, leise zu weinen. Es war einfach zuviel – Patrick fühlte die Zufriedenheit Magnusz und allein schon der Gedanke, daß er dies vollbracht hatte, war genug, daß er vor Freude weinte. Ungeachtet des Samens, der zwischen ihnen war, suchte Patrick die Wärme und Kraft des Älteren und schmiegte sich so nahe er konnte an ihn, lächelte und schloß die Augen, während seine heißen Tränen über den Hals Magnusz in das Kissen flossen.

Der schwieg einen Moment und streichelte dem Jüngeren durch dessen weiches Haar. "Du hast alle Zeit der Welt, um alles zu kosten, ich werde dir alles zeigen und alles geben." Er wisperte sanft zu ihm und schnurrte schließlich weich, damit Patrick sich beruhigte. "Schlaf noch ein wenig, heute Nacht wird es aufregend werden."

"Okay ... und Danke, Magnusz. Du bist so lieb zu mir ..." Die Worte Patricks waren leise und auch ein wenig undeutlich, da er schon in einen erschöpften Schlaf glitt ... so befriedigt wie jetzt war er noch niemals gewesen und sowohl der angenehme Geruch, wie auch die Wärme und das leise Schnurren des Anderen wiegten ihn in Sicherheit und gaben ihm die Geborgenheit, die er schon sein ganzes Leben lang gesucht hatte.

Und Magnusz schnurrte noch weiter, bis Patrick tiefer schlief und gönnte sich selber dann auch noch etwas Schlaf. Wenn sie wieder wach waren, konnten sie sich waschen und dann würde er dem Jungen, der ihm gehörte, alles beibringen, was er zum Überleben wissen musste. Und noch viel, viel mehr.

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